Ecuador: Ergebnisse der EWSE2017: Einnahmen und Bilanz der Energiewende
/ Ecuador - Die Energiewende
# Diagramm VI.5.5.2
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- links: Einnahmen in G.USD/a; rechts, gestrichelt: EuA(GuV) mit Ex- und Import als volkswirtschaftliche Bilanz der Transformation im Zeitraum 2015 – 2035; Ab 2031 ist die Energiewende fast vollständig umgesetzt, die Angaben für die Transformation können zurückgefahren werden. CC_BY-NC-SA 4.0 TEOO.online Stefan Golla 2017 Diagrammbeschreibung VI.5.5.2: Der massive Ausbau von EEA durch Investitionen schafft nicht nur einmalige Geldflüsse, wie bei Immobilien oder immer wieder neu einzuführenden Treibstoffe, sondern langfristig planbare Einnahmequellen für Betreiber und Staat/Allgemeinheit. Der regenerativen elektrischen und stofflichen Energiestrom aus der Sonnenenergie wird durch die Abnutzung des technisierten Menschen zurück in die Atmosphäre geleitet. Hieran werden steuerlichen Instrumente gekoppelt, das zu einem stabilen institutionellen Instrument der Gesellschaft wird. Dieser energetische Fluss kann langfristig eine Kreislaufwirtschaft am Leben erhalten. Der Zubau von EEA bringt konstante Einnahmen (grün, rot) in Abhängigkeit der Energiepreise, die für die Energieversorger wiederum leicht degressive Durchleitungsgebühren (gelb) erwirtschaften. Rückläufig sind diese Einnahmen, durch einen wachsenden kommunalen Eigenversorgungsanteil, aber auch durch die drastische Senkung von Erzeugerpreisen nach dem Ende der amortisierten, bzw. abgeschriebenen EEA. Mit den massiv fallenden Kosten durch Treibstoffimporte (lila gestrichelt), die sich sogar ab 2030 in eine nationale Einnahmequelle umkehrt, wird Ecuador wieder zum Exporteur von Rohstoffen und Elektrizität (hellblau gestrichelt). Die Transition mit dem Fortschreiten der Energiewende zeigt unweigerlich die Stärkung der staatlichen Einnahmen auch in Quantität gegenüber der vormaligen Erdölindustrie von plus 2 - 6 G.USD/a (2010-2014), zu plus 5 - 10 G.USD/a (ab 2020).