Ecuador: Ergebnisse der EWSE2017: Treibstoffmigration und Substitution
/ Ecuador - Die Energiewende
# Diagramm VI.5.3.2
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Migration von fossilen zu nachhaltigen Kraftstoffen und Verkehr (gestrichelt), elektrisch (rot gestrichelt) schneidet etwa äquivalent gleiche Treibstoffanteile ab, im Zeitraum 2010-2035; fossil → regenerativ-synthetisch und elektrisch, CC_BY-NC-SA 4.0 TEOO.online Stefan Golla 2017 Diagrammbeschreibung VI.5.3.2: Der Treibstoffverbrauch von Ecuador ist im Jahr 2015 zu großen Teilen von fossilen Kraftwerken bestimmt. Mit der Energiewende fällt dieser Anteil bis 2020 weg und wird durch den Verkehr bestimmt. Dabei ist zu erwarten, dass die absolute Anzahl von KFZ (schwarz gestrichelt) bis 2025 auf ca. 3 Mio. Fahrzeuge ansteigen wird. Dies erhöht zwar auch leicht den Primärenergieverbrauch im Verkehrssektor, jedoch wird durch die Treibstoffmigration in die Nutzung von Gasfahrzeugen und Elektromobile (inkl. öffentlichem Nah- und Regionalverkehr) der Primärenergiefluss umgeleitet. Gleichzeitig können durch die Fahrzeugumrüstungen zu Gasantrieben und Verkaufsverbote für Benzin- und Dieselfahrzeuge der Bedarf an Diesel (blau)- und Benzinkraftstoffen (hellblau) der nationale Verbrauch erheblich zurückgedrängt werden. Die Migration in Elektrofahrzeuge (Elektrizitätsverbrauch, rot gestrichelt) ist hier in etwa äquivalent (zu den flüssigen Treibstoffen) additiv dargestellt. GPL (grün) behält weiterhin einen prozentualen großen Anteil, da die Umrüstung zeitweise von den schwereren Treibstoffen hierher migriert. Der Anteil des Bedarfs an Wasserstoff- und synthetischen Gasfahrzeugen (gelb) ist hier nicht grafisch mengenkonform, da dieser in G.N.m³/a angegeben wurde und etwa 4 mal (GPL: 2 mal) in Hinblick auf die äquivalent fahrbaren km zu den Flüssigtreibstoffen geringer ist. Ab dem Jahr 2030 ist zu erwarten das jedes vierte Fahrzeug ein Elektrofahrzeug sein wird. Die besondere Wahl dieser Darstellung wurde so gewählt, das fossile Treibstoffe, inkl. NAO, dunkel in der entsprechenden Farbe (grün, blau, hellblau, gelb hier vernachlässigt) dargestellt wurde, die mit der Zeit durch nachhaltige synthetische Treibstoffe mittels PtG und GtL in hellere Farbtönen dargestellt. Gleichzeitig schrumpft der Gesamtbetrag dichterer Treibstoffe und reduziert sich zu einem erheblichen Anteil. Zum Ende der Energiewende mit Treibstoffmigration gibt es energetisch und stofflich wesentliche geringere Mengen von Flüssigtreibstoffen, die zudem nachhaltig, synthetisch hergestellt und teilweise exportiert werden. Mit dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und dem Abschluss der Energiewende ab dem Jahr 2030 fällt auch der Bedarf an Schwertransporten, steigenden Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr und Carsharing, sodass mit weniger als 2,5 Mio. KFZ zurechnen ist.